Organspende

Das ist neu: Ab dem 16. Geburtstag wird inzwischen jede*r regelmäßig über Organ- und Gewebespenden informiert. Was bezwecken die Krankenkassen damit? Man sollte sich wohl mal Gedanken machen…

Heutzutage kann man Organe sowohl zu Lebzeiten, beispielsweise die Niere, oder auch nach dem Tod spenden. In Deutschland ist die Organspende nach dem Tod gesetzlich so geregelt, dass der Spender der Organentnahme vor seinem Ableben zustimmen muss oder alternativ nach dem Tod die Erlaubnis der Angehörigen nötig ist. Die Meinungen zur Organspende nach dem Tod sind jedoch gespalten.

Einserseits gibt es zahlreiche Personen, die befürchten, dass die Ärzte bei einer lebensnotwendigen Operation nicht ihr Bestes geben würden oder vielleicht bestechlich sein könnten. Wiederum andere lehnen den Eingriff aus religiösen Gründen ab.

Andererseits halten es viele für eine sehr gute Idee, da man bis zu sieben Menschenleben allein durch die Organspende einer Person retten kann. Hier in Deutschland warten immerhin etwa 9500 Patienten auf ein Spenderorgan. Zudem gibt es keine bestimmte Altersgrenze des Spenders, was bedeutet, dass man auch im hohen Alter noch auf diese Weise Leben retten kann.

Übrigens: In zahlreichen anderen europäischen Ländern wie Österreich und Frankreich gilt die „Widerspruchspflicht“. Hier muss man zu Lebzeiten der Organentnahme ausdrücklich widersprechen, ansonsten werden nach dem Hirntod automatisch die Organe gespendet, ohne dass eine weitere Zustimmung erforderlich ist.

S. F.

Quelle: https://www.organspende-info.de/gesetzliche-grundlagen/entscheidungsloesung.html


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